AWO Repaircafé in Gommern eröffnet

Am 13.Januar 2026 hieß die AWO in Jerichower Land e.V. herzlich willkommen zur Eröffnung des Repair-Cafés in Gommern Wolfgang Schuth begrüßte den Bürgermeister der Stadt Gommern, Jens Hünerbein, der das Projekt persönlich und mit Mitarbeitern der Stadtverwaltung beim Aufbau des Repair-Cafés mit Engagement unterstützt hat, sowie als Vertreter des Landkreises den Landrat, Dr. Steffen Burchard, und zahlreiche Gäste. Repair-Cafés sind ehrenamtliche Treffen, bei denen die Teilnehmer ihre kaputten Dinge reparieren. An den Orten, an denen das Repair-Café stattfindet, ist Werkzeug und Material für alle möglichen Reparaturen vorhanden. Zum Beispiel für Kleidung, Möbel, elektrische Geräte, Fahrräder, Spielzeug und vieles mehr. Auch sind kundige ehrenamtliche Helfer anwesend, die Reparatur-kenntnis und – fertigkeiten auf verschiedenen Gebieten mitbringen. Das alles möchten wir bieten und daran arbeiten wir. Reparaturhelfer sind schon einige an Bord. Die richtige Ausstattung und Werkzeuge werden wir im Laufe der nächsten Wochen beschaffen. Das wird dank einer Zuwendung des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Gleich-stellung des Landes Sachsen-Anhalt gelingen. Die Gesell-schaft für Prävention im Alter (PiA) e.V. verwaltet die Mittel und stand uns bislang mit Rat und Tat zur Seite. Das Repair Café ist ehrenamtlich und freiwillig, quartiersbezogen, gemeinschaftsbildend, generationsübergreifend, nachhaltig, umweltschonend, kostenfrei für die Besucher, im besten Sinne gemeinnützig! Und darum passt es auch wunderbar zur AWO! Wie können Sie uns unterstützen? Reparieren Sie mit uns. Machen Sie Werbung für uns. Spenden Sie, damit wir mit unserer Ausstattung voran-kommen. Wolfgang Zedler, der schon vor einiger Zeit die Initiative zur Gründung eines Repair-Cafés in Gommern unternommen hatte, schilderte seine Aktivitäten zur Gründung des Repair-Cafés. Mit Freude stellte er die zahlreichen Reparaturhelfer-innen und Reparaturhelfer vor, die sich schon jetzt im Repair-Café engagieren. Er bedankte sich bei den Vertretern der Stadt und der AWO für die Unterstützung. Jens Hünerbein erinnerte in seinem Grußwort an die Geschichte des „Torstübchens“ als Kindergarten, Schule und Sozialstation. Er freue sich, dass mit dem Repair-Café das Torstübchen wieder eine Nutzung gefunden habe und sich zum Ort der Begegnung entwickle. Er bedankte sich bei Wolfgang Zedler und allen Akteuren, die dazu beigetragen haben, die Idee mit Leben zu erfüllen und Verantwortung zu übernehmen. Dr. Steff Burchard betonte, dass wir in einer Wegwerf-gesellschaft leben. Auch Gegenstände, an denen nicht viel kaputt ist und die nach einer einfachen Reparatur problemlos wiederverwendet werden könnten, laden im Abfall. Leider sei das Reparieren bei den meisten Menschen aus der Mode gekommen. Wir wüssten einfach nicht mehr, wie man Dinge repariere. Und die Art und Weise der Produktion sei oft auf eine Reparatur nicht ausgelegt. Im Repair-Café lernen Menschen, Gegenstände auf andere Weise wahrzunehmen und sie ganz neu wertzuschätzen. Das Repair-Café trägt zu einer Mentalitäts-veränderung bei. Das ist dringend nötig, wenn Menschen für eine nachhaltige Gesellschaft eintreten sollen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Repair-Café Gommern, das zeigen möchte, dass Reparieren auch viel Spaß macht und relativ einfach ist. Kommt vorbei und versucht es selbst!
Repair-Café Biederitz
hat Förderung genutzt

Wöchentlich öffnet das Repair-Café in Biederitz donnerstags zwischen 15.00 und 18.00 Uhr. Zu den häufigsten Reparaturanfragen gehören: Kaffee-maschinen/-automaten, Staubsauger / Saugroboter, Leuchten aller Art, Weihnachtsbeleuchtung, Radios / HiFi-Anlagen, Handmixer, Kinderspielzeug, z.T. mit Fernsteuerung, Wasserpumpen, Rasenmäher, Kettensägen /Hecken-scheren, Schleifgeräte. Das geht nicht ohne eine vernünftige Ausstattung des Arbeitsplatzes wie Werkzeuge, Messgeräte und Verbrauchsmaterial. Mit der Förderung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz in Höhe von 3000,00 Euro in diesem Jahr hat das Repair-Café seine Arbeitsbedingungen entscheidend verbessern können. Nach der Übergabe des Zuwendungsbescheides am 11.02.2025 durch die damalige Bundesministerin, Steffi Lemke, an die AWO im Jerichower Land e.V., hat das Team des Repair-Cafés Biederitz Werkzeuge und Werkstattausstattung sowie Verbrauchsmaterialien beschaffen können. Dazu gehören höhenverstellbare Arbeitstische, Regale, Werkzeugwagen, ein Trenntrafo sowie ein Stelltrafo, ein Tablet für die Recherche im Internet, Werkzeuge und Verbrauchsmaterialien. Die ehrenamtlichen Reparaturhelfer freuen sich über die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Anerkennung ihres Engagements. Unser Dank gilt dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz für die Förderung und der anstiftung, München, für die Abwicklung des Förderverfahrens.
Das AWO Fachkrankenhaus Jerichow erinnert am 27. Januar mit einer Kranzniederlegung an Opfer von Euthanasie und Eugenik.
An die Opfer des Holocausts wird international am 27. Januar erinnert. Auch die AWO gedenkt mit einer Kranzniederlegung am Gedenkstein auf dem Gelände des AWO Fachkrankenhaus Jerichow (hinter Haus 6) an die historischen Ereignisse und das unermessliche Leid der Menschen.
Die Kranzniederlegung findet statt am:
Dienstag, den 27. Januar 2026, um 13.00 Uhr
im AWO Fachkrankenhaus Jerichow am Gedenkstein hinter Haus 6
Der Vorsitzende der AWO im Jerichower Land e. V., Wolfgang Schuth, wird auf der Veranstaltung sprechen. Alle interessierten Bürger aus der Region sind zur Kranzniederlegung eingeladen.
Der Tag des Gedenkens ist in den vergangenen Jahren zu einem festen Bestandteil in der Gedenkkultur des AWO Fachkrankenhauses und des Ortes Jerichow geworden. Mit der Kranzniederlegung am 27. Januar gibt es ein verbindendes Symbol, unfassbare historische Geschehnisse in die heutige Zeit zu tragen und sie angemessen zu thematisieren.
Kaum Ersparnisse, aber massive soziale Einschnitte – Landesarmutskonferenz kritisiert geplante Bürgergeld-Reform
05. November 2025, Magdeburg
Nachhaltigkeit


Die AWO im Jerichower Land betreibt Repaircafés in Biederitz und Gommern
Das Repair-Café ist eine Reparatur-Initiative. Es ist eine Selbsthilfewerkstatt zur Reparatur defekter Alltags- und Gebrauchsgegenstände. Die Reparatur-Initiative versteht sich als Beitrag, ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft zu setzen und Müll zu vermeiden. Das Repair-Café wird von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern gestaltet, vor- und nachbereitet. Neben der technischen und Ressourcenschutz-Komponente kann es auch ein Treffpunkt für Menschen sein.
Das Engagement der AWO in Sachsen-Anhalt für Geschlechtergerechtigkeit und Schutz von Frauen


Basierend auf dem Grundsatz der Solidarität mit Frauen in allen Lebenslagen engagiert sich die AWO in vielen Bereichen für Geschlechtergerechtigkeit. In Sachsen-Anhalt begleiten wir Frauen mit ihren Kindern in einer Fachberatungsstelle gegen Menschenhandel, Zwangsver-heiratung und ehrbezogene Gewalt.
Wir leisten aufsuchende Arbeit für Sexarbeiter*innen und bieten Hilfe in Frauen- und Kinderschutzhäusern sowie Interventionsstellen gegen häusliche Gewalt und Stalking an.






